Klima und Wetter auf Teneriffa
Diese größte Insel des Archipels besitzt ein überdurchschnittlich angenehmes Klimas: das ganze runde Jahr hindurch kann man sich hier an frühlingshaftem Wetter erfreuen. Bei Temperaturen zwischen 18°C und 22°C im Frühling und 23°C bis 30°C im Sommer, kann sich jeder, der Erholung sucht, im Klima Teneriffas hervorragend fühlen.
Die Verantwortung für dieses einzigartige Klima Teneriffas tragen zwei die Temperatur regulierende Faktoren: der stetige Meeresstrom (Kanarenstrom) und der gleichmäßige nordöstliche Passat.

Kanarische Inseln | Kurort auf Teneriffa - der größten Insel des Archipels (by eric81)
Die beliebteste Zeit um nach Teneriffa zu verreisen sind für die Einwohner Mitteleuropas die Monate von September bis Mai: wunderschönes Wetter und freundliche Sonne stellen einen hervorragenden Kontrast zum mitteleuropäischen Klima dar.
Zwischen Juni und August zeigt das Wetter auf Teneriffa seine trockene Seite; es regnet fast überhaupt nicht. Am häufigsten treten in der Winterzeit Regenfälle auf. Trotzdem kann einen auch im Sommer ein flüchtiger Regen überraschen.
Die Lufttemperatur am Tag sowie die Wassertemperatur im Norden Teneriffas sind prinzipiell ein paar Grad Celsius niedriger als im Süden der Insel, in der Nähe der Playa de las Americas. Das Klima im Norden ist um einiges rauher, gebildet durch die Passatwinde der atlantischen Tiefs, die manchmal auch Niederschläge und Wolken bringen.
Der Gipfel des Bergs Teide teilt das Klima auf der Insel in eine nordöstliche und eine südwestliche Zone. Im Nordosten werden die Passatwolken von den hohen Bergen aufgehalten und zum Niedergang gezwungen. Während des Niedergangs kühlt die Luft ab und es kommt zu Regenfällen. Die Luftmassen, die den hoch oben gelegenen Nationalpark passiert haben, fallen in den Tälern des Südostens als trockene, heiße Luft nieder. Das ist genau der Grund dafür, dass es im nordöstlichen Teil Teneriffas häufig zu Regen kommt, während man sich am gegenüber gelegenen Rand der Insel am Strand sonnen kann. Vor allem in der Wintermonaten stellt dies einen großen Vorteil dar, wenn man im südwestlichen Teil der Insel wohnt.
Im Winter kann das Klima in den Bergen, im Vergleich zu den Küstenregionen, manchmal überraschend kühl und regnerisch sein. Die Temperatur- und Wetterschwankungen zwischen Tag und Nacht, manchmal auch zwischen Sommer und Winter, sind in großer Höhe deutlich ausdrucksvoller als an der Küste, der Costa Adeja. Auch alte Seebären sollten in den Wintermonaten aufs Wetter achten, der Atlantik ist zu dieser Jahreszeit sehr aufgebracht und führt starke Tiefenströmungen. Surfer und Segler hingegen finden z. B. in El Medano optimale Bedingungen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass auf Teneriffa das ganze Jahr über Frühling herrscht. Es gibt keine unerträgliche Hitze, die man auf dieser geografischen Breite erwarten könnte, es gibt auch keine kühlen Winter. Sowohl die Luft- als auch die Wassertemperatur ist ausgeglichen und angenehm. Flüchtige Regenfälle machen die Insel dagegen grün und blühend. Faszinierend ist auch der Aufstieg auf den Gipfel des Teide, wenn man am Vormittag am Sand gelegen ist und am Nachmittag auf Schnee trifft.
